Großer Brachvogel

Über mich

Als ich vor vier Jahren begann, meine ersten Tierfotos in Zoo’s und Wildparkgehegen aufzunehmen, konnte ich nicht ahnen, wie sehr mich die Wildlife-Fotografie und insbesondere die fantastische Welt der Vögel faszinieren und in ihren Bann ziehen würde. Ich selbst hätte sicherlich abwehrend geschmunzelt, hätte mir jemand eine fotografische Leidenschaft gerade für unsere heimischen Vögel vorhergesagt…

Mittlerweile kann ich an keinem Baum, keiner Wiese und keinem Gewässer mehr vorbeigehen, ohne nicht mit meinen ganzen Sinnen möglichen Tieren zu lauschen. Es ist schier unmöglich und meine Aufmerksamkeit stellt sich automatisch auf Vogelstimmen, Bewegungen und den möglichen Habitaten der Fauna ein. Mit dem Blick durch den Sucher meiner Kamera fühle mich dann für einige Augenblicke als ein Teil dieser wunderbaren Welt, die mich völlig in ihren Bann zieht…

Mit meinen Fotografien folge ich nicht nur dem Anspruch, technisch einwandfreie Aufnahmen zu zeigen. Ich betrachte meine Kameraausrüstung als Werkzeug, Motiv und Szene bestimmen aber meine Hauptdarsteller. Am liebsten halte ich sie auf Augenhöhe fest, was meist mit vollem Körpereinsatz verbunden ist. Dabei erlebe ich sie in der Regel viel entspannter und sie kommen oftmals ganz von selbst auf mich zu.

Hier werden Sie in Zukunft Arbeitsbilder sehen können, die nach und nach entstehen. Diese „Making-offs“ bieten eine prima Gelegenheit, die Art und Weise meines Fotografierens zu dokumentieren. Dazu gehören natürlich auch „Pleiten, Pech und Pannen“. Ich meine, ohne reichlich Humor, Improvisation, Lernfähigkeit und die Fähigkeit, sich selbst nicht ganz so ernst zu nehmen, kommt wohl kaum jemand zu guten Fotografien.

Die Fotografie habe ich erst sehr spät „liebengelernt“. Seit vier Jahren lässt sie mich aber nicht mehr los. Heute kann ich mir kein schöneres und entspannenderes Gefühl vorstellen, als die Natur- und Tierwelt mit der Kamera zu entdecken. Ich fotografiere mit einer Kamera-Ausrüstung von Canon, seit eineinhalb Jahren hauptsächlich mit der 5D Mark IV und der 600mm Festbrennweite. Die ersten zweieinhalb Jahre habe ich das Sigma 150-600mm Contemporary genutzt, welches ich auch heute noch schätze und in verdienten Ehren halte. Desweiteren nutze ich das 100-400mm und diverse Weitwinkelobjektive von 16-105mm. Als Makroobjektiv benutze ich das Sigma 180mm Makro und für Portraits und People-Fotografie neuerdings das Sigma Art 35mm 1.4.

Meine Philosophie

Seit jeher verspüre ich eine enge Verbundenheit mit der Natur und  Tierwelt. Als Kind und Jugendliche träumte ich davon, mich ohne Furcht und Tadel in Umweltschutzorganisationen zu engagieren und mich mit vollem Körpereinsatz heroisch gegen Walfänger, Krillfischer und Pelzfarmen zu stellen. An Mut mangelte es mir damals wohl nicht, gleichwohl übe ich 40 Jahre später einen sozialen Beruf aus und „schieße“ mit einer  Kamera Fotos aus sicherer Umgebung. 

Das Leben plante es wohl anders. Heute engagiere ich mich soweit als möglich im privaten und gemeinnützigen Bereich für den Tier- und Naturschutz. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Corona-Situation, aber besonders auch der Folgen des Klimawandels ist ein konsequentes und vor allem schnelles Handeln unausweichlich. Das zu den großen Zielen…

Im Kleinen und insbesondere für die Vogelwelt deuten sich die Wetter- und Verhaltensänderungen spürbar an. Die Zugzeiten verschiedener typischer Vogelarten verschieben sich, die trockenen Sommer der letzten drei Jahre verändern die Habitate vieler Vogelarten nachhaltig. Seit Jahren stelle ich fest, das Amseln, Spatz, Rotkehlchen und andere heimische Singvögel in meiner Umgebung viel seltener zu sehen sind. Andererseits habe ich in diesem Jahr rund um die Hauptstadt weit mehr Braunkehlchen beobachten können. Ich sichtete mehr Neuntöter und Wiedehopfe als die Jahre davor. Letzteres freut mich mich zwar persönlich, aber der Klimawandel wird die Lebens- und Zuggewohnheiten unserer gefiederten Gäste auf lange Sicht verändern. Mit noch unbekannten Folgen.

Ich hoffe, dass meine kleinen Freunde eine bessere und raschere Überlebens- und Anpassungsfähigkeit an den Tag legen, als wir Menschen es offenbar vermögen oder zu glauben meinen. Wir können die folgenschweren Veränderungen des Klimas und die Veränderungen in der Natur nicht mehr grundsätzlich umkehren.

Aber ich möchte mit meinen Fotografien und Berichten einen kleinen Einblick geben und ein Bewusstsein dafür wecken, dass auch kleine Schutzmaßnahmen wie Renaturierungen und der Erhalt von speziellen Habitaten eine große Wirkung zeigen können. Auch, wenn es nur das kleine Futterhäuschen im Garten oder auf dem Balkon ist – die  Tiere und die Natur werden es Ihnen danken.

 

Nicht nur NATUR- und WILDLIFE-FOTOGRAFIE

Diese Website bündelt meine gesammelten Erfahrungen sowohl mit der Wildlife-, als auch mit der Landschaftsfotografie. Aber wer rastet, der rostet… und so wage ich mich Schritt für Schritt auch an die People- und Pflanzenfotografie heran. Erste Eindrücke wird es in Zukunft auch hier zu sehen geben. Gleichwohl schlägt mein Herz für die Vogelwelt und somit wird letztere wohl  langfristig ein Hauptaugenmerk dieser Seite bleiben.

Menschen oder  Landschaft oder Makrofotografie

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